vom Mond zur Erde

GENAUSO WIE DIE ERDKETTE am Ende der siebten Runde sterben und nach einer Ruheperiode wiedergeboren werden wird, ist sie selbst die Wiederverkörperung einer früheren Planetenkette von einer niedrigeren Evolutionsstufe.Der Mond stellt den Rest von Globus D dieser früheren Kette dar, und daher nennen wir diese frühere Gruppe von Globen die Mondkette. Heute ist sie nicht mehr als ein Schatten oder Phantom, aber einst war der Mond ebenso lebendig wie die Erde heute. Als vitale Globenkette war er einst die Bühne für die Entwicklung von sieben Lebenswogen.

Als die Lebenswogen sieben Mal die sieben Globen der Mondkette durchlaufen und alle Erfahrungen assimiliert hatten, die dort möglich waren, begann der Sterbeprozess dieser Kette, ein Prozess völliger Auflösung der kohäsiven Kräfte aller sieben Globen. Nach einer langen Periode der Inaktivität begannen diese Energien, neue Zentren im kosmischen Raum zu vitalisieren. Diese sieben Zentren könnten wir die sieben Lebenssamen nennen, die dazu bestimmt waren, die sieben Globen der Erdkette zu werden, als sie Äonen später während der ersten Runde der neuen Kette von den zyklisch wiederkehrenden Lebenswogen erweckt wurden.

Der Mond ist jetzt ein toter Astralkörper und trotzdem sendet er noch immer etwas zur Erde, was man als die Überreste von Lebenskräften bezeichnen könnte, die das Leben auf diesem Planeten stark beeinflussen. Diese Tatsache trägt zur Erklärung vieler Phänomene bei, die uns rätselhaft erscheinen.

Die Wirkung der Gezeiten ist allgemein bekannt, genauso wie die Rolle, die der Mond bei der Empfängnis und bei der Schwangerschaft spielt. Der Zyklus vieler Krankheiten stimmt mit den Mondphasen überein, und der Einfluss des Mondes auf das Pflanzenwachstum kann beobachtet werden.

Heute wird immer mehr über diese Beziehung gesprochen und geschrieben.

Seit Äonen ist es dem Mond bestimmt, seinen ‘Sprösslingen’ zu folgen. Aber bevor die siebte Runde dieser Erdkettebeginnt, wird er sich völlig aufgelöst haben, weil die letzten Reste seiner Energie von der Erde aufgenommen und zu erneuernden Kräften umgewandelt sein werden, die beim allmählichen Aufstieg der ganzen Kette jetzt eine Rolle spielen und den Lebenswogen helfen, die auf dem Weg zu ihrem spirituellen Ziel sind. Da Merkur und Venus in ihren Runden weiter fortgeschritten sind als die Erde, haben sie keine Monde mehr.

Solche vollkommenen Wesen – die entwickelte Menschheit der Mondkette – waren die ersten, die auf Globus A der Erdkette ankamen und die in den dreieinhalb Evolutionsrunden die Führung übernahmen, in denen sich die neue Menschheit entwickelte. Sie beaufsichtigten die Erbauer von Formen. Diese letztere Gruppe waren Wesen, die nach der Vollendung ihrer Reise im Tierreich der Mondkette nun versuchten, das Menschenreich zu betreten.

Sie waren es, welche die Elementalreiche, das Mineralreich, das Pflanzen- und Tierreich durchwanderten, so dass sie ein instinkthaftes Wissen über diese niederen Formen besaßen. Als sie jedoch in der vierten Runde (und besonders zu der Zeit, als sie Globus D erreichten) bereit waren, den Bau des menschlichen Vehikels zu vollenden, erwiesen sich ihre Fähigkeiten als zu eingeschränkt. Sie waren nicht imstande, etwas Besseres oder Höheres hervorzubringen, als den astralen, leidenschaftlichen Menschen; das entsprach ihrem Erbe von der Mondkette.

Das Wachstum der menschlichen Rasse wäre vollständig zum Stillstand gekommen ohne die Vermittlung und die Hilfe jener spirituellen Wesen, die das Höchste der Mondkette repräsentierten und die in der unvollkommenen Menschheit das Feuer des Denkens entzündeten. Sie ermöglichten es der Menschheit, die Lücke zwischen dem niederen Vehikel und dem inneren göttlichen Funken zu überbrücken, wodurch sie sich aus den Mühsalen der Materie zu den strahlenden Reichen des Geistes emporheben kann.