Verlassen des Körpers

Verlassen des Wesens durch  Zentren

Es gibt hauptsächlich drei Zentren, welche den Körper mit dem Innewohnenden Wesen verbinden. Das innewohnende Wesen verlässt den Körper durch eines dieser drei Zentren. Diese drei Zentren können als die drei Gehirne angesehen werden.
Das eine Gehirn ist das Gehirn der Intelligenz, welches auf dem Nervengewebe, dem cortikalen Gewebe, aufgebaut ist; es sind die Gehirnzellen, durch welche unser Denkvermögen erscheint.

Ein anderes Zentrum ist das Herz, welches das Gehirn der Liebe und der Seele genannt werden kann.

Das dritte Gehirn ist das Gehirn der Emotionen oder das Gehirn der Verstrickungen, welches wir den Solarplexus nennen. Dies sind die drei Hauptzentren, wo der Mensch an den Körper durch die Hilfe eines verbindenden Gewebes angebunden ist. Wir nennen es Prana, den Lebensäther. Es ist so, dass das Bewusstsein und die Materie in unserem Körper zusammenpappt wie durch einen Klebstoff, eine verbindende Substanz, welche zur gleichen Zeit höchst flüchtig ist, flüchtiger als der Geistäther und flüchtiger als Petroleum.

Für jene, die in den drei unteren Prinzipien leben, d.h. in der Materie des physischen Körpers, ist es die Kraft des Pranas, das durch die Sinnesorgane und das Denkvermögen wirkt. Das sind die drei unteren Prinzipien. Für all jene, die in diesen drei Prinzipien leben, ist der Körper mit dem Wesen im Solarplexus verbunden. Seine Beziehung zu anderen, z.B. die Gefühle Vater und Mutter gegenüber, werden nur durch dieses Zentrum im Solarplexus ausgedrückt - genauso wie das Kind mit der Nabelschnur mit der Mutter verbunden ist. Für so einen Menschen bedeutet der Tod, dass die ätherische Nabelschnur in diesem Zentrum abgeschnitten wird und der Mensch aus dem Solarplexus hinaustritt. In all solchen Fällen geschieht der Tod erst dann, wenn die Bewusstlosigkeit eingetreten ist.

In dem nächsten Stadium der Evolution, wenn der Mensch sich zu einer Persönlichkeit entwickelt hat, existiert er hauptsächlich im Intelligenzbereich. Und so besteht auch die Verbindung des Menschen zu seinem Körper im Gehirn; d.h. es existieren die Zentren der Atmung im Gehirn; sie existieren nicht in der Lunge oder im Herz. Und für jene Menschen, deren Persönlichkeit hoch entwickelt ist, welche in der Welt intellektuell aktiv sind und welche der Herausforderung und dem Wettbewerb der Gesellschaft gewachsen sind, die von einem weltlichen Standpunkt erfolgreich sind, für jene geschieht der Tod in den Gehirnzellen. Dieser Mensch tritt beim Tod im Stirnzentrum hinaus.

Die dritte Gruppe der Menschheit, welche sich dazu erzogen hat, im Seelenbewusstsein zu leben und deren Bewusstsein den spirituellen Prinzipien zugeneigt ist, jene, welche in dem 5., 6. und 7. Prinzip leben, im Namen des geistigen Lebens, oder im Namen irgendeine der höheren Künste, die Musik oder die Malerei oder Poesie, und die einen Geist der Hingabe haben und eine gewisse Haltung der Frömmigkeit oder Heiligkeit in ihrem Lebensausdruck besitzen, für diese Menschen existiert ihr Zentrum im Herz, und dort treten sie aus. Und dieser Prozess findet immer sehr bewusst und sehr plötzlich statt. Mag sein, während sie gehen oder arbeiten, sprechen oder irgendetwas tun, plötzlich die Atmung einfach aufhört ohne irgendeine Anstrengung.

Das sind die drei Arten des Todes, die meistens eintreten, wann immer es nicht durch einen Unfall geschieht. Und es ist die dritte Art zu sterben, welche von den Meistern der Weisheit so geschätzt wird. Es wird uns geraten, das geistige Leben so auszuüben und ein Leben der Liebe und der richtigen Beziehungen zu führen, indem wir eine gute Familie und Gesellschaftsstruktur haben. Und dann ist der Tod kein Ereignis.

Wir haben also folgende Situation:

1. Der Ausgang im Kopf, der von dem intellektuellen Typus, von Jüngern und Eingeweihten der Welt benutzt wird.

2. Der Ausgang im Herzen, der von dem gütigen wohlgesinnten Menschen benutzt wird, dem guten Bürger, der ein einsichtsvoller Freund und Mitarbeiter philanthropischer Bestrebungen ist.

3. Der Ausgang in der Region des Solarplexus oder Sonnengeflechts, den der emotionale, unintelligente, gedankenlose Mensch und derjenige verwendet, dessen tierische Natur stark ist.

Das ist der erste Punkt in den neuen Mitteilungen, die während des nächsten Jahrhunderts allmählich zum allgemeinen Wissensgut im Westen werden sollen. Vieles davon ist den Denkern des Ostens schon bekannt und ist gewissermaßen ein erster Schritt zu einem vernünftigen Verstehen des Todesvorganges.