Kreislauf Leben/Tod

Wenn wir uns selbst als Persönlichkeit mit einem Körper sehen, so existiert für uns das Leben nur zwischen Geburt und Tod. Das „Danach“ macht uns Angst oder ignorieren wir.

Sehen wir uns aber als ein sich entwickelndes Seelenwesen das auf den drei niederen Ebenen (physisch, emotional, mental) ein Werkzeug, den Körper, zur Verfügung hat, so erweitert sich das Bewußtsein um die feinstoffliche Ebene.
Es gibt dann für uns einen Entwicklungskreislauf von einer diesseitigen und jenseitigen Welt.

Auf der physischen Ebene zwischen Geburt und Tod haben wir die Möglichkeit unser Bewußtsein durch die Dualität zu erweitern. Wir kommen mit allen möglichen menschlichen Ausprägungen in Berührung lernen durch ein Unterscheidungsvermögen das was für uns gültig ist anzunehmen und das andere abzulehnen.
Wir kommen also mit allen Qualitäten von Menschen, ob Heilige, Normalbürger oder verbrecherischen Menschen in Kontakt. Wir suchen in diesem Umfeld unsere energetische Gruppe von Menschen, die wir als gleichgesinnte ansehen und wo wir uns wohlfühlen und weiterentwickeln können.

Auf der feinstofflichen Ebene zwischen feinstofflichen Tod und physischer Geburt, nach einer Rückschau auf unser Leben halten wir uns auf der Ebene auf die unserem energetischen Potential entspricht. Hier gibt es keine Dualität und Zeit. Heilige sind dort unter Heiligen, Normalbürger unter Normalbürgern und Verbrecher unter Verbrechern. Wir verharren unter Unseresgleichen, es gibt keine Entwicklungsmöglichkeit. Für eine Entwicklung müssen wir zurück auf die physische Ebene.

Wir sterben im Feinstofflichen um wieder im Physischen geboren zu werden. Hierzu ertönt der Aufruf der Seele zu einem neuen Leben. So entscheiden wir als Seele, welche Bedingungen für einen neuen Lernprozeß auf der Erde hilfreich sind.
Entsprechend unserem bestehenden energetischen Potential wird bestimmt unter welchen Umweltbedingungen und Eltern wir aufwachsen sollen, welche astrale und mentale Ausrüstung wir erhalten und welchen physischen Körper dafür hilfreich ist. So treten wir die Reise in einen neuen Mutterschoß an.